SCHULE

Kreativ&Kunst Coaching in Schulen ist werteorietierte individuelle Förderung von Vielfalt durch Kreativität.


Ob nun Förderschule oder Regelschule spielt dabei keine Rolle. Da wo Kinder und Jugendliche aufgrund sozialer und/oder emotionaler Probleme Schwierigkeiten haben dem normalen Unterricht zu folgen und verhaltensauffällig werden, macht es Sinn über ergänzende und alternative Förderungen nachzudenken.


Ohne großartigen strukturellen Mehraufwand lassen sich meiner Ansicht nach kreative Coaching-Klassen einführen, die während der regulären Unterrichtszeit jene Schüler auffangen, die aufgrund indiividueller Probleme kurzfristige Entlastungen benötigen. In Zusammenarbeit mit den Lehrern und der Schulsozialarbeit finden so  Stabilisierungen statt, die eine zeitnahe Rückkehr in die Klassenstruktur ermöglichen sollen.

Darüber hinaus findet eine Wissensvermittlung statt, die werteorientiert und auf die individuelle Persönlichkeit hin zugeschnitten ist. Experimentelles Lernen über die Stärkung des Selbstausdrucks fördert das Verantwortungsgefühl für sich und andere.


Ziel ist es wieder Spaß am lernen und der Entwicklung des eigenen Lebensweges zu finden und Perspektiven zu entwickeln seinen Platz in der Klasse und der Gesllschaft zu finden. Das veringert die Zahl der Schulabbrecher und Schulverweigerer und schafft ein Lernklima das bereichernd für alle Beteiligten ist.Ene Chance, die Sie als schulische Einrichtung nutzen sollten!


Visualisierungstraining in der Beufsorientierung für Schulklassen und berufsintegrative Maßnahmeträger

Meine langjährigen Studien in der beruflichen Integrationsarbeit mit Jugedlichen zeigen, dass der Übergang von der Schule in den Beruf für junge Menschen nicht aufgrund fehlender Ausbildungsplätze so schwierig ist, sondern dass die  mangelnde Reflektionsfähigkeit ihrer eigenen Persönlichkeitsstruktur oftmals die Ursache dafür ist.


Diese Struktur läßt sich auch nicht immer durch die üblichen Test's erforschen, die entwicklet wurden.

Meine Erfahrungen zeigen, dass gerade bei jungen Menschen, mit die mit vielen sozialen und emotionalen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, diese Selbsterforschungen eher zu noch mehr Orientierungslosigkeit und zusätzlichem Frust führen.

Positive Ergebnisse und gangbare Wege konnten jedoch durch kreative Methoden, wie die Förderung des eigenen Ausdrucks erzielt werden.


Eine werteorientierte individuelle Förderung, die jene kulturellen und systemischen Strukturen berücksichtigt und mit einbezieht in denen der junge Mensch sich aufhält, zeigt selbst in scheinbar völliger Orientierungs- und Perspektivlosigkeit Lösungen und Wege auf, die gangbar sind.


Orientierungs-Coaching als Arbeits-AG

Unterrichtsart: Arbeits-AG

Inhalte: berufliche und soziale Integration, Werte in Wirtschaft und Gesellschaft, Orientierung durch Selbstreflektion, Zielentwicklung, Motivation, Selbstverantwortung, Networking & Beziehungsmanagement, Unternehmen Ich, Perspektiven entdecken, Selbstausdruck als Wegweiser, Wirkungsweisen von Innen- und Aussenwelt, Meilenplangestaltung, Erfolgsmotoren, Mentale Kraft, Kreativität als Türöffner

Durchführung: gemeinschaftliche Einführung in ein Thema, Gruppenarbeit und Einzelgespräche mit Workshopcharakter, Reflektion

Teilnehmerzahl: nach Absprache


Hinweis: Es ist auch Einzelcoaching möglich







"Lernen mit Liebe"

das Schulatelier als kreativer Lernort


"Der Klassenraum, den wir heute betreten sieht aus wie ein kleines Künstleratelier. Der Boden ist großzügig mit Papier abgedeckt und auf den Tischen stehen Farbflaschen und Wassergläser.

Die Schulglocke klingelt und eine Handvoll Kinder betritt den Raum. Individuelle kreatiive Persönlichkeitsentwicklung steht heute auf dem Stundenplan. Während die ersten Kinder bereits sich mit Pinsel und Farbe daran begeben etwas auf ihr Papier zu malen, sind noch die anderen unschlüssig. Die Künstlerin spricht mit Ihnen und ertastet den Grund ihrer Zurückhaltung. Schnell findet Sie Möglichkeiten diese Kinder zu motivieren. Ein Kind  jedoch hat überhaupt keine Lust kreativ zu sein und verweigert die Mitarbeit.

Für solche Fälle stehen Bücher, Musik und andere Möglichkieten zur Verfügung. Manchmal ist es auch einfach nur nötig etwas Rückzug zu ermöglichen. Dafür liegt ein Teppich im Raum, der als Insel dient und den benötigten Abstand suggeriert. Das Kind nimmt sich ein Buch und verzieht sich auf den Teppich. Während die anderen Kinder mit ihren Bildern beschäftigt sind finden immer wieder Einzelgespräche statt, die dazu dienen die derzeitige Lage zu reflektieren und den inneren Stress damit zu reduzieren.

Fast, wie beiläufig wirft die Künstlerin Wertebegriffe in den Raum und bittet die Kinder dazu Stellung zu nehmen. Spontane Spiele, die die Kinder zum Teil selbst mit erfinden, werden eingebaut.

Heute ist der Schwerpunkt auf Zahlen gelegt, so dass diese kreativ zerlegt werden und ein Bezug zu sich selbst und der Natur hergestellt wird. Das Kind vom Teppich ist mittlerweile neugierig geworden und macht mit. Es stellt sich heraus, dass es gerne rechnet nur in der Klasse zu viel Lärm gewesen sei. Da hätte es sich nicht konzentrieren können und wäre eben ausgerastet. Die Situation wird besprochen und eine Vereinbarung getroffen, die nachher mit dem Lehrer besprochen werden soll. Das Kind fühlt sich erleichtert. Zwischendurch kommt die Schulsozialarbeiterin und fragt nach, ob noch ein "Notfall" aufgenommen werden kann. Eine kurzes Gespräch erklärt die Problematik. Die Gruppe von Kindern wird über die "Neuaufnahme" kurz informiert. Die lockere und dennoch konzentrierte Athmosphäre in der Gruppe heisst den Neuankömmling willkommen. Die klaren Regeln in dem Raum geben Orientierung und Sicherheit und helfen die Balance wieder zu finden. Schnell ist der Neuankömmling, nach einen kurzen Gespräch, integriert und wirkt entspannter.

Kurz vor Ende des allgemeinen Schultages werden die Arbeiten begutachtet und die kleinen und großen Erfolge in den Mittelpunkt gerückt. Vereinbarungen und weiter Ziele werden besprochen und kurz notiert. Dann wird aufgeräumt. Als die große Glocke läutet ist alles wieder perfekt aufgeräut."


Dieser Bericht zeigt einen durchschnittlichen Vormittag in einem Schulatelier, wie er so oder ähnlich in einer Schule vorkommen kann.

Die kreativen Methoden variieren und auch die individuellen Vorgehensweisen. Die Struktur, die auf Freiheit und Disziplin, auf Werteschätzung und Wertschöpfung aufgebaut ist, ist jedoch klar definiert. Immer wieder werden die Themen der Kinder und ihrer kulturell sozialen Umgebung aufgegriffen und künstlerisch neu interpretiert.


Eine kurze stichpunktartige Dokumentation verhilft den betreuenden Lehrern den Entwicklungsverlauf der Schüler in dieser Gruppe mit zu verfolgen. Notwendiger Austausch mit Schulsozialarbeit und Lehrerschaft findet zeitnah statt.


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